Emcekrete: Vergussbetone und Vergussmörtel

Emcekrete: Vergussbetone und Vergussmörtel


Verarbeitungshinweise

Emcekrete-Vergussbetone und Vergussmörtel bestehen aus einem trockenen Gemisch aus Zement, mineralischer Gesteinskörnung und ggf. Betonzusatzmitteln und/oder Betonzusatzstoffen. Sie werden werkmäßig hergestellt, trocken und witterungsgeschützt gelagert. Die Produkte werden mit Wasser an der Einbaustelle gemischt und nach einer gesonderten Arbeitsanweisung hergestellt. Sie werden in fließfähiger Konsistenz verarbeitet. Was bei der Verarbeitung besonders zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Verarbeitung von Emcekrete-Produkten

Eine Schalung wird um einen Stahlträger angelegt

Anforderung an die Schalung

Die Schalung muss dicht und nicht saugend sein. Hierzu sind Multiplexplatten besonders geeignet. Die Höhe der Schalung muss die Vergusshöhe überschreiten, damit eine anschließende Nachbehandlung möglich ist. Ebenso ist darauf zu achten, dass der seitliche Schalungsabstand, z. B. zu einer Stütze, so gering wie möglich ist und keinesfalls 50 mm überschreitet. So reduzieren Sie eine mögliche Rissgefahr.

Trennmittel wird auf die Schalung aufgetragen

Untergrundvorbereitung

Der Untergrund muss frei sein von haftungsmindernden Verunreinigungen, wie z. B. Fett, Öl, Staub und Zementschlämmen. Zerstörte oder geschädigte Bereiche sind soweit zu entfernen bis wieder ein tragfähiger Beton vorliegt. Um die Schalung sauber zu trennen, verwenden Sie ein geeignetes Betontrennmittel der Ortolan-Serie der MC.

Betonfläche wird mit Flasche vorgenässt

Vornässen

Die zu vergießende Betonfläche ist gründlich und ausreichend vorzunässen. Bei stark saugenden Untergründen ist ein mehrfaches Vornässen erforderlich. Vorhandenes Überschusswasser ist restlos zu entfernen, so dass keine Pfützenbildungen entstehen.

Beton wird im Eimer angerührt

Mischen

Vergussbetone und Vergussmörtel werden mit einem Zwangsmischer oder mit einem langsam laufenden Rührgerät (max. 400 UpM) angemischt. Der Vergussbeton oder Vergussmörtel wird in das vorgelegte, saubere Wasser eingestreut und klumpenfrei aufgeschlossen. Es dürfen nur komplette Säcke angemischt werden. Eine Mischzeit von 3 Minuten darf nicht unterschritten werden.

Beton wird in Schalung gegossen

Einbau

Unmittelbar nach dem Anmischen wird der Vergussbeton oder Vergussmörtel eingebaut. Um Lufteinschlüsse zu vermeiden, wird nur von einer Seite aus kontinuierlich eingefüllt. Der Gießvorgang soll einseitig, in der Regel von der längeren Seite, erfolgen. Durch Stochern mit einer Drahtschlinge kann der Fließvorgang unterstützt werden.

Nachbehandlung

Frisch eingebaute Vergussbetone und Vergussmörtel entwickeln je nach Einbaustärke starke Wärmeentwicklung und benötigen dadurch eine Nachbehandlung. Als Beispiel kann der Schalungsüberstand mit Wasser geflutet oder mit wasserspeichernden Folien abgedeckt werden. Darüber hinaus können flüssige Nachbehandlungsmittel der Emcoril-Reihe verwendet werden.

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