Spezialist für Betonbahnen in der Ukraine

Ukraine

Seit 2005 ist MC mit einer eigenen Gesellschaft in der Ukraine in Berezan, 80 Kilometer östlich von Kiew, vertreten. Sie hat sich seither im ukrainischen Betonzusatzmittelmarkt zum Marktführer entwickelt. Einen besonderen Namen hat sich MC im Bereich des Straßen- und Landebahnbaus aus Beton gemacht. Es gibt kaum ein Projekt, bei dem nicht auf das Beton-Know-how der MC zurückgegriffen wird.
Straßen aus Beton sind belastbarer und langlebiger als Asphalt, wenn auch aufwendiger in der Umsetzung. Diese Eigenschaften waren in der Vergangenheit und sind auch in der Gegenwart u. a. beim Bau von Start- und Landebahnen an den internationalen Flughäfen von Donezk (2011), Kiew/Boryspil und Lwiw (2012) sowie Odessa (vorauss. Fertigstellung 2021) gefragt, aber ebenso bei vielen Autobahnprojekten wie z. B. der sich aktuell im Bau befindlichen Fernstraße N14 zwischen Kropyvnytskyi und Mykolaiv in der Südukraine.

 

Straßen aus Beton bevorzugt

Beton im Straßenbau ist in der Ukraine auch deswegen gefragt, weil das Material aus eigenen, verfügbaren Rohstoffen hergestellt werden kann und schnell in großen Mengen verfügbar ist. Wie bei der gut 400 Kilometer südwestlich von Kiew verlaufenden Fernstraße N31 zwischen Dnipro und Reshetylivka, bei der bis 2022 eine Streckenlänge von 80 Kilometern realisiert wird. Hier liegt das Tagespensum bei bis zu 500 Metern pro Tag. Zwei Betonwerke sorgen für die unterbrechungsfreie Versorgung der Baustelle. Die MC in Berezan produziert und liefert für dieses und zahlreiche weitere Projekte große Mengen an Zusatzmitteln. Für den Fahrbahnbau aus Beton haben sich in der Ukraine Produkte der MC zum gängigen Standard entwickelt. Eine besondere Rolle kommt dabei den Fließmitteln der Muraplast-Serie zu. Sie ermöglichen durch ihre chemisch-physikalische Wirkung eine besondere Homogenität des Betons. Sie vermindern die inneren Reibungskräfte im Beton und reduzieren den Aufwand beim Einbringen, Verteilen und Verdichten durch die Straßenfertiger. Sie sorgen auch für eine hohe Frühfestigkeit, die beim Schneiden von Fugen, die beim Betonstraßenbau notwendig sind, wichtig ist.

Bau der Start- und Landebahn bei extrem hohen Temperaturen am Flughafen Dashoguz, Turkmenistan, bei der die MC Ukraine als Zulieferer von Zusatzmitteln gewählt wurde.
Bau der Start- und Landebahn bei extrem hohen Temperaturen am Flughafen Dashoguz, Turkmenistan, bei der die MC Ukraine als Zulieferer von Zusatzmitteln gewählt wurde.
© MC-Bauchemie 2020


Betonkompetenz der MC ist gefragt

Auch vor dem Hintergrund der schwierigen Witterungsbedingungen mit zweistelligen Minusgraden im Winter und über 35 °C im Sommer bewährte sich die Kompetenz der MC und die hervorragende Ausstattung ihres Betonlabors in Berezan sowie die enge Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten. Um eine hohe Frost- und Tausalzbeständigkeit des Betons (Expositionsklasse XF4) zu erzielen, wird der Luftporenbildner Centrament Air 202 eingesetzt. Dadurch erhält der Beton eine Struktur gleichmäßig verteilter Mikroporen, deren zusätzliches Volumen den Druck von eindringendem und zu Eis gefrierendem Wasser reduziert. Abschließend wird der Fahrbahnbelag mit Emcoril Traffic grip M nachbehandelt. Dadurch werden die Deckschichten vor sehr schneller Austrocknung bzw. Wasserverdunstung geschützt und ein optimaler Hydratationsverlauf in der obersten Betonschicht ermöglicht. Es minimiert zudem die Bildung von Frühschwindrissen, erhöht die Oberflächenzugfestigkeit, vermindert die Karbonatisierungsgeschwindigkeit und ist daher ideal für die Nachbehandlung von befahrenen Betonflächen im Straßenbau, auf Flugplätzen und Parkflächen geeignet. Mit diesem Mix aus Beton-Know-how, bestens geeigneten Produkten, Just-in-time-Produktion und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit hat MC in der Ukraine eine echte Erfolgsgeschichte im Straßen- und Landebahnbau aus Beton geschrieben. Derzeit sind über 120 Kilometer Betonstraßen im Bau. Und MC ist immer mit dabei.

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