Schloss Tettnang im neuen, alten Look

Schloss Tettnang im neuen, alten Look

Das Land Baden-Württemberg hat das Neue Schloss Tettnang in mehrjähriger Arbeit instand setzen und restaurieren lassen. Zum Gelingen des Projektes konnte auch die MC mit dem Feuchteregulierungs- und Salztransportputzsystem Exzellent STP ihren Beitrag leisten.

Schloss Tettnang im neuen, alten Look

Tettnang - Deutschland

Das Land Baden-Württemberg hat das Neue Schloss Tettnang in mehrjähriger Arbeit instand setzen und restaurieren lassen – mit großem Erfolg. Die in frischem Glanz erstrahlende barocke Schlossanlage wurde als „Schloss des Jahres 2018“ ausgezeichnet. Zum Gelingen des Projektes konnte auch die MC mit dem Feuchteregulierungs- und Salztransportputzsystem Exzellent STP ihren Beitrag leisten.

Mit dem Titel „Schloss des Jahres“ zeichnen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg jährlich ein Monument aus, das durch umfangreiche Investitionen des Landes zukunftsfähig gemacht wurde. Dabei konnte sich im vergangenen Jahr das Neue Schloss Tettnang eindrucksvoll in Szene setzen. Das als Vierflügelanlage konzipierte Neue Schloss, das im späten 17. Jahrhundert als Residenz der Grafen von Montfort erbaut wurde, zählt zu den schönsten Barockschlössern Oberschwabens. Das Land Baden-Württemberg hat rund 9,1 Millionen Euro investiert, um die Anlage zwischen 2011 und 2018 komplett zu restaurieren. Der Bau mit seinen vier Ecktürmen erhielt eine fein schattierte Optik in hellem Goldocker – und somit das Erscheinungsbild wie in früheren Jahrhunderten.

 

Feuchteregulierung und Salztransport mit System

Bei der Instandsetzung der Sockelbereiche, die aus Mischmauerwerk bestehen und über die Jahre einem stetigen Feuchte- und Salzeintrag ausgesetzt und entsprechend geschädigt waren, entschied sich der Bauherr für Exzellent STP, das Feuchteregulierungsputzsystem der MC. Es wird bereits seit vielen Jahren bei der Instandsetzung von Altbauten und altem, feuchte- und salzbelastetem Mauerwerk erfolgreich eingesetzt. Es wurde in drei Bauabschnitten zwischen 2014 und 2017 sowohl an den Außenmauern als auch im Innenhof appliziert. Nach dem Abtragen des Altputzes wurde in einem ersten Schritt Exzellent STP 540 als Vorspritzputz aufgebracht. Der graue Handputz ist ein guter Haftvermittler auf glatten Untergründen.

Der feuchte- und salzbelastete Sockelbereich des Schlosses wurde mit Exzellent STP instand gesetzt. Bei einem herkömmlichen Sanierputz ist ein Feuchtigkeitstransport von 150 bis 250 ml pro m² pro Tag möglich. Exzellent STP dagegen kann, sofern die Feuchtigkeit im Mauerwerk ansteht, bis zu 2.100 ml Feuchtigkeit pro m² pro Tag transportieren.

Der feuchte- und salzbelastete Sockelbereich des Schlosses wurde mit Exzellent STP instand gesetzt. Bei einem herkömmlichen Sanierputz ist ein Feuchtigkeitstransport von 150 bis 250 ml pro m² pro Tag möglich. Exzellent STP dagegen kann, sofern die Feuchtigkeit im Mauerwerk ansteht, bis zu 2.100 ml Feuchtigkeit pro m² pro Tag transportieren.
© MC-Bauchemie 2026

Im nächsten Schritt erfolgte die Egalisierung ebenfalls mit Exzellent STP 540. Abschließend kam im Spritzverfahren Exzellent STP 700 zum Einsatz, dessen Sonderfarbton „hellgelb“ perfekt zum neuen, alten Erscheinungsbild des Schlosses passte. Insgesamt wurden rund 350 laufende Meter Sockel instand gesetzt. Das Putzsystembietet Schimmel keine Angriffsmöglichkeiten und ist beständig gegenüber äußeren Einflüssen wie Witterung, Hochwasser und Spritzwasser. Exzellent STP kann bei salzhaltigen und feuchten Mauerwerken bis zu einem Durchfeuchtungsgrad von 95 % angewandt werden. Die besondere Makroporengeometrie kombiniert mit dem hohen Kalkanteil des nicht hydrophobierten Putzes und dem damit verbundenen stark verkürzten Diffusionsweg ermöglicht eine deutlich schnellere Feuchtigkeitsabgabe an die Umgebung als herkömmliche Sanierputze. Das sichert eine dauerhafte Feuchteregulierung und einen nachhaltigen Salztransport an die Putzoberfläche, wo das Salz auskristallisiert, ohne den Putz zu schädigen.

 

Kulturelles Erbe bewahrt

Bei den Feierlichkeiten zur Eröffnung zeigte sich die baden-württembergische Finanzstaatssekretärin Gisela Splett begeistert: „Schloss Tettnang strahlt wieder im barocken Glanz! Durch das erfolgreiche Zusammenspiel der vielen Spezialistinnen und Spezialisten ist es gelungen, unser kulturelles Erbe zu bewahren und in der Gegenwart erlebbar zu machen.“

 

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