MC-Bauchemie

Stollen auf Zeche Zollern nachgebildet

Dortmund - Deutschland

Auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern in Dortmund wurde 2018 für die Besucher ein „Lehrbergwerk zum Anfassen“ eröffnet. Anfang 2019 bekam diese geschichtsträchtige Ausstellung Zuwachs durch den Nachbau eines Kohlestollens, der das Besuchererlebnis noch realistischer machen soll. Die Gestaltung der Oberfläche des Stollens erfolgte mit MC-RockMortar (vormals Oxal RM), den Skulptierungs- und Reparaturmörteln der MC.

Der Bergbau gehört zum Ruhrgebiet wie der Topf zum Deckel. Auch der Kohleausstieg ändert daran nichts: In Museen wie dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern lebt die Ära heute noch weiter. Das 1967 stillgelegte Steinkohle-Bergwerk im Nordwesten Dortmunds bestand aus zwei Schachtanlagen, die unter Tage zusammenhingen. Bis zum Sommer 2019 wurde hier das ehemalige Lehrbergwerk der Zeche Westerholt aus Herten wiederaufgebaut, um so einen besonders authentischen Einblick in den Alltag der Bergleute zu ermöglichen.

 

Bergbau zum Anfassen mit MC-RockMortar

Neben reinen Infotafeln gibt es in dem Lehrbergwerk auch viele „Hands-on-Stationen“– also Bergbau zum Anfassen. Mitte Januar 2019 hat das Museum ein weiteres Highlight innerhalb weniger Tage hinzugefügt: Ein Kohlestollen ist täuschend echt mit MC-RockMortar (vormals Oxal RM) der MC nachgebildet worden. Projektionen und Licht erwecken seither den Eindruck eines langen, tiefen Stollens – auch wenn das eigentliche Lehrbergwerk sich über Tage befindet. Besucher sollen so die Arbeit in den dunklen, engen Stollen nachvollziehen können. Originale Geräusche aus dem Bergbau und eine Rüttelplatte, die die Erschütterungen des Kohleabbaus imitiert, runden den interaktiven Museumsbesuch ab.

Blick in den Kohlestollen vor Beginn der Skulptierungsarbeiten.
Blick in den Kohlestollen vor Beginn der Skulptierungsarbeiten.
© MC-Bauchemie 2020


Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Das durch Andreas Hoppenrath vom LWL-Industriemuseum betreute Projekt wurde von der Firma BETON.ROCKS aus Halle/Saale realisiert. Das BETON.ROCKS Team um Giorgi Gugunava besteht aus Bildhauern, Konstrukteuren, klassisch ausgebildeten Handwerkern und Maschinentechnikern. Es hat in der Vergangenheit bereits künstliche Welten erschaffen, die von einfachen Felsenlandschaften bis zu detailverliebten Nachbildungen alter Kulturzeugnisse reichen. Dabei hat das Team schon häufig mit den microsilicavergüteten MC-RockMortar Skulptierungs- und Reparaturmörteln der MC gearbeitet, die den feinkörnigen MC-RockMortar L (vormals Oxal RM-L) für besonders filigrane Gestaltungen und die grobkörnigeren, höher druckfesten Mörtel MC-RockMortar H (vormals Oxal RM-H) und MC-RockMortar HS (vormals Oxal RM-H HS) umfassen. Auch für die Aufgabenstellung auf Zeche Zollern war MC-RockMortar erste Wahl.  Die einkomponentigen Spezialmörtel sind sowohl per Hand als auch im Nassspritzverfahren verarbeitbar und überzeugen durch ihre exzellenten Verarbeitungseigenschaften sowie Beständigkeiten. Die Mörtel sind ideal für die feingliedrige Skulptierung und Modellierung von naturgetreuen Fels-, Stein- oder Holzoberflächen geeignet. Sie werden daher gerne bei der naturalistischen Darstellung künstlicher Welten wie z. B. in Zoos oder Freizeit- und Vergnügungsparks eingesetzt.

 

Täuschend realistisch

Auch auf Zeche Zollern wurden höchste Anforderungen an die Kreativität des Verarbeiters, aber auch an das Material gestellt. Die Gestaltung der schwarzen, glänzenden Kohleoberfläche des nachgebildeten Stollens war im Vorfeld die größte Herausforderung. Dank MC-RockMortar wurde sie zur Freude der Betreiber sowie Besucher des Museums täuschend echt umgesetzt.

 

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