Australien
In einer abgelegenen Gemeinde im australischen Outback wird derzeit eine vollständige Sanierung des Abwassernetzes durchgeführt. Bei der Instandsetzung der Kanalisationsschächte bewährt sich das ombran-System der MC selbst unter extremen Umweltbedingungen.
Name
Schachtsanierung im australischen Outback
Land
Australien
Anwendungsgebiete
Kategorien
Produkte
Hochwertige Spezialprodukte der MC-Bauchemie kommen sogar in den entlegensten Winkeln der Erde zum Einsatz. So läuft seit August 2024 in der Gemeinde Jabiru im australischen Bundesstaat Northern Territory die Sanierung von insgesamt 440 Kanalisationsschächten. Die Kleinstadt ist vom riesigen Kakadu-Nationalpark umgeben, 760 Einwohner leben hier. Die regionale Hauptstadt Darwin liegt gut 250 Kilometer weiter westlich. In Jabiru betrieb das Unternehmen Energy Resources of Australia seit 1981 ein Uran-Bergwerk, die Ranger Mine. Seit deren Stilllegung 2021 erfolgt im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem Betreiber, der Regierung des Nordterritoriums und verschiedenen indigenen Organisationen eine Rekultivierung des Bergbaugeländes, die bis 2026 abgeschlossen sein soll.
Teil der Vereinbarung ist die vollständige Sanierung des Abwassernetzes der Kleinstadt Jabiru. Mit der Ausführung dieser Arbeiten wurde die Infrastructure Rehabilitation Services Pty Ltd aus Sydney beauftragt, die sich durch die erfolgreiche Durchführung komplexer Projekte bei der Installation und Sanierung von Rohrleitungen und zugehöriger Strukturen einen guten Ruf erarbeitet hat. IRS wandte sich an die 2023 gegründete MC-Bauchemie Australia und entschied sich nach intensiver Beratung für eine Umsetzung mit ombran MHP-SP 3000 und ombran MHP Rapid der MC.
Die Herausforderungen im abgelegenen Norden des Kontinents waren in jeder Hinsicht immens – angefangen bei der Logistik. Um die Verfügbarkeit der Produkte in Jabiru zu gewährleisten, mussten diese per Straßenzug über 3.700 km durch das australische Binnenland transportiert werden. Das Zeitfenster für die Durchführung der Arbeiten war zudem aufgrund der großen Hitze vor der Regenzeit mit Temperaturen von bis zu 43° C im Schatten und den darauffolgenden, jährlich wiederkehrenden extremen Niederschlägen knapp bemessen. Damit nicht genug: Zum Schutz der Arbeiter vor giftigen Schlangen, Spinnen, wilden Dingos und Krokodilen mussten Wildhüter engagiert werden.
Die Arbeiten für den ersten Projektabschnitt, der 180 Schächte umfasste, wurden im August 2024 begonnen. Nach einer vollständigen Reinigung der Innenwände wurden die Oberflächen mit ombran MHP rapid behandelt. Mit dem sehr schnell härtenden Beschichtungsmörtel wurden Ausbrüche und Fehlstellen in den Schächten ausgebessert. Für die abschließende Beschichtung wurde ombran MHP-SP 3000 maschinell im Nassspritzverfahren aufgetragen. Beide Mörtel weisen eine hohe mechanische Beständigkeit und sind auch hoch sulfatbeständig. Sie überzeugen zudem mit einer hervorragenden Langzeitleistung und ermöglichen die schnelle Wiederinbetriebnahme von Abwasseranlagen – ideal bei der Sanierung von Abwasserschächten.
Um den extremen Temperaturen vor Ort zu begegnen, wurden die Produkte mit Eiswasser gemischt. Darüber hinaus wurden durch den Einsatz mobiler Klimaanlagen kühle Luft in die Schächte geblasen. So ermöglichte das ombran-System der MC selbst in dieser herausfordernden Umgebung eine schnelle und effiziente Anwendung, sodass die sehr gut ausgebildeten IRS-Teams vier Schächte pro Tag erfolgreich sanieren und den ersten Projektabschnitt vollständig im Zeitplan fertigstellen konnten. Der zweite Abschnitt, der weitere 260 Schächte umfasst, kann nun wie geplant im Mai 2025 in Angriff genommen werden.
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